Überrascht vom BUGA-Interesse
Für mehr als zwei Millionen Euro wird derzeit die alte Brennerei in Stölln zum Lilienthal-Centrum umgebaut. Im Frühjahr 2011 soll es eröffnet werden.
„Im Ländchen Rhinow die Fliegerei das zentrale Thema zur Bundesgartenschau 2015 sein“, bekräftigte Erhard Skupch am 2. Rhinower BUGA-Stammtisch am Mittwochabend. Die Besucher der Bundesgartenschau 2015 werden auf dem Gollenberg von einem Fliegerpark empfangen. Dahlien und andere Blumen werden für ein farbenfrohes Bild in Regenbogenform auf der historischen Stätte der Fliegerei sorgen, schwärmte der Geschäftsführer des BUGA-Zweckverbands.
Wie er weiter informierte, werden in Infrastrukturmaßnahmen und weitere Rhinower Vorhaben in Vorbereitung auf die BUGA bis 2015 rund eine Millionen Euro investiert. Zu der Stammtischrunde im Speiseraum der Grundschule waren mehr als 50 Einwohner gekommen. Skupch war überrascht. So viele Besucher waren es am Vorabend während einer ähnlichen Veranstaltung in Brandenburg an der Havel bei weitem nicht gewesen, sagte er und freute er sich über das rege Rhinower BUGA-Interesse.
Mit der Moderation des Amtsdirektors Jens Aasmann wurde der zweistündige BUGA-Stammtischabend zu einer munteren Diskussionsrunde. Die Gestaltung des Ländchens Rhinow als Erlebnisraum stand dabei im Mittelpunkt. Jürgen Rochlitz und andere Teilnehmer sprachen sich für ein „blühendes Projekt“ aus. Entlang der Zufahrtsstraßen sollen die BUGA-Besucher durch farbenfrohe Agrarpflanzen begrüßt werden. So hat man es im vergangenen Jahr in Strodehne als Idee entwickelt. Ein Vorschlag, der in der Region zunehmend Sympathie gewinnt. Das wurde Mittwochabend deutlich. „Wir werden weiter daran arbeiten“, versprach Skupch und meinte ferner, dass sich ohne Mitwirkung der Landwirte diese Idee nicht umsetzen ließe.
Rund 1,5 Millionen Besucher erwartet man zwischen Brandenburg an der Havel und Havelberg zwischen April und Oktober 2015. Skupch rechnet damit, dass rund 80 Prozent individuell mit dem Auto anreisen werden. Spezielle Routen für Radfahrer mit Elektrofahrrädern, Hubschauberrundflüge oder Bootstouren könnten weitere Besucher locken, wie es in der Runde hieß.