Markus Kniebeler zu den Buga-Plänen in der Lilienthalgemeinde Stölln

Märkische Allgemeine

Klein, aber fein

Stölln ist die kleinste der fünf Buga-Gemeinden. Was nicht heißt, dass sich für die Besucher ein Ausflug ins Ländchen Rhinow nicht lohnen würde. Im Gegenteil. Stölln verfügt mit dem Gollenberg, auf dem Otto Lilienthal einst Fluggeschichte schrieb, und der Lady Agnes, die dortselbst in einer legendären Aktion zu Boden gebracht wurden, heute schon über Attraktionen, die über die Region hinausstrahlen. Das jüngst eröffnete Lilienthalcentrum komplettiert das touristische Angebot. Es ist also alles schon da. Aufgabe in den kommenden Jahren wird es sein, das Vorhandene aufzuwerten. Dass die Gemeinde dafür keine Unsummen wird ausgeben können, liegt auf der Hand. Es gilt, mit begrenzten Mitteln den größtmöglichen Effekt zu erzielen. Die derzeitigen Planungen geben Anlass zu der Hoffnung, dass dies gelingen könnte. Ein Beispiel ist die Wiederbelebung des alten Gutsparks. Der in Vergessenheit geratene Garten soll zu einem Hingucker auf dem Verbindungsweg zwischen dem Gollenberg und dem Lilienthalcentrum in der Ortsmitte werden. Dafür müssen keine Millionen aufgebracht werden, das hat der erste Arbeiteinsatz am Wochenende gezeigt. Es genügt, Wildwuchs zu entfernen, Sichtachsen freizulegen und die Anlage durch ein geschicktes Pflanzkonzept aufzuwerten.

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