Neue Spiellandschaft auf dem Gollenberg

Gemeinde investiert 187.000 Euro für das Buga-Projekt

Der neue Spielplatz auf dem Gollenberg als letztes noch zu realisierende größere Buga-Projekt der Gemeinde wird auch noch in diesem Jahr fertig. Mit dem Aufstellen der ersten Spielgeräte wurde bereits begonnen. Gestaltet wird der Platz als Seilspiellandschaft mit Hangrutsche, Tellerschaukel, Federtieren und weiteren Kleingeräten. Alles zusammen wird der neue Spielplatz die Gemeinde 187000 Euro kosten und damit 20000 Euro mehr als ursprünglich veranschlagt

Um 3000 Euro teurer wurde der Ausbau der Bushaltestelle am Lilienthal-Centrum. So wurden unterm Strich für das Projekt 78400Euro ausgegeben.
An anderen Stellen hat die Gemeinde dagegen Geld eingespart. Für die Gestaltung des Umfelds der Lady Agnes auf dem Gollenberg, den Fliegerpfad und weitere Projekte wurde weniger Geld ausgegeben als ursprünglich veranschlagt. Rund 72000 Euro sind es unterm Strich, berichtete Kämmerin Ellen Schütt auf einer Gemeindevertretersitzung.
Sind sämtliche Arbeiten abgeschlossen, wird die Gemeinde Gollenberg insgesamt etwas über 1,2Millionen Euro in die Bundesgartenschau-Projekte investiert haben. Damit hält sie den veran-schlagten Kostenrahmen ein.

Noch einiges zu tun bis zur Buga

Auch wenn die größeren Projekte in der Gesamtheit fast abgeschlossen sind, bleibt in Stölln noch einiges zu tun bis zur Buga. Zu den noch zu erledigenden kleineren Projekten gehört zum Beispiel das Aufstellen von Spielgeräten vor dem Lilienthal-Centrum. Die Volksbank Rathenow gibt dafür 2500 Euro. Im Auftrag des Buga-Zweckverbandes wird derzeit auch an der Fertigstellung des Fliegerparks gearbeitet. Arbeiter sind in diesen Tagen dabei, einen hölzerner Kirchturm für Besucherbegegnungen im kommenden Jahr aufzustellen.

Auch der Eingangsbereich wird hergerichtet. Eine Fliegerlounge wird voraussichtlich in der kommenden Woche aufgestellt. Die Steppengleiter werden installiert und der Laufsteg wird vorbereitet.
Rund 340000 Besucher werden in Stölln zur Buga erwartet. Für ein kleines Dorf ist das eine gewaltige Menge. Die meisten Besucher werden mit dem Auto anreisen. Ihre Fahrzeuge können sie auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz neben dem Sportplatz abstellen.

Um zur Buga entlang der Straßen und Nebenbereiche Ordnung und Sicherheit gewährleisten zu können, hat die Gemeindevertretung sich für ein innerörtliches Parkverbot ausgesprochen. Gelten soll das Parkverbot für den Bereich vom Lilienthal-Centrum bis zur Straße zum Gollenberg. Die Straße zum Gollenberg selbst soll eine verkehrsberuhigte Zone werden.

Von Norbert Stein

erschienen in Markische Allgemeine

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