Planungsleistungen für alle temporären BUGA-Ausstellungsflächen vergeben

Landschaftsarchitekten aus ganz Deutschland arbeiten für die BUGA 2015 Havelregion

Fundierte Kenntnisse im gärtnerischen und landschaftsarchitektonischen Bereich sind gefragt, langjährige Erfahrung im Umgang mit Pflanzplanungen sowieso. Dazu kommen ein gehöriger Funken sensibler Kreativität und ein nicht zu unterschätzendes Maß an spritziger Innovativität. Nur im Zusammenspiel dieser Kräfte kann es gelingen zur Bundesgartenschau 2015 Havelregion die Besten der Besten aus der Kategorie der Pflanzplaner zu gewinnen. Und genau das ist vor Kurzem passiert! Alle Planer für die acht Flächen der temporären BUGA-Bereiche in den fünf BUGA-Kommunen sind gefunden – es handelt sich um Landschaftsarchitekten.

Die acht Teilbereiche beinhalten insgesamt 18.000 Quadratmeter intensiv-gärtnerische Ausstellungsflächen – das sind umgerechnet 180.000.000 Quadratzentimeter, die stil- und wertvoll durchgeplant werden müssen. Im Detail:

10.000 qm Wechselflorflächen
5.000 qm Staudenflächen
2.500 qm Rosenausstellungen
1.000 qm Rhododendrenausstellung

„Unsere Grobplanungen für alle Flächen sind jetzt durch. Nun gehen wir ins Detail und freuen uns über die fachliche Ausarbeitung der Planungsspezialisten“, meinte Erhard Skupch, Geschäftsführer des BUGA-Zweckverbandes, zur Vergabe der Leistungen. Die Beauftragten fangen jetzt an die Standorte zu „überplanen“ – bis ins Detail werden die Grundrisse für die Art der Bepflanzungen und die terminlichen Schienen gelegt, damit beim Startschuss 2014 alles Hand in Hand mit den ausführenden Firmen läuft.

Vor allem die DBG, die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH mit Sitz in Bonn, hatte ihr fachliches Auge auf die Auswahl der Experten gerichtet. Rainer Berger, ständiger Vertreter der DBG beim BUGA-Zweckverband in Premnitz, tat Entscheidendes, um die besten Pflanzplaner aus ganz Deutschland zu finden. Schließlich geht es letztlich auch darum, den gärtnerischen Berufsstand der Bundesrepublik zu präsentieren und zu zeigen, was in dieser Branche an gärtnerisch-innovativen Leistungen in der Ausführung nach den Rahmenplanungen möglich ist. „Wir sind schon seit mehreren Wochen auf der Suche gewesen und haben unsere Auswahl über eine Ausschreibung nach Punktesystem kanalisiert. Dabei ist es unheimlich wichtig die Planer von den Leistungen her zu kennen, die sie bei anderen floralen Veranstaltungen ähnlicher Art vorgelegt haben“, sagte er.

Folgende Standorte wurden an folgende Planerbüros vergeben:

Standort Planerbüro
Hansestadt Havelberg adam + adam GbR (Hannover)
Hansestadt Havelberg (nur Domfriedhof) Georg von Gayl (Berlin)
Amt Rhinow/Stölln Christiane Haberkorn (Lübeck) &
Christian Meyer (Berlin)
Rathenow (Weinberg) Ingrid Gock (Lübeck)
Rathenow (Optikpark) Orel + Heidrich (Herzogenaurach) &
Katrin Friedrich (Nürnberg)
Premnitz Hanne Roth (Filderstadt) &
OLP Klisch & Schmidt
Brandenburg a.d.H. (Marienberg) DANE Landschaftsarchitekten (Weimar)
Brandenburg a.d.H. (Packhof) Petra Pelz (Biederitz) &
AG Protzmann + Wegwerth (Potsdam)

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